Yerba Mate Tee: Herkunft, Herstellung & Zubereitung

Yerba Mate Tee ist ein Getränk, welches in Südamerika sehr beliebt ist. Länder wie: Peru, Uruguay, Argentinien oder Chile schätzen den Mate-Tee und haben eine regelrechte Mate-Tee Kultur entwickelt.

Herkunft des Yerba Mate-Tees

Mate wurde bereits vor vielen Jahrhunderten von den Ureinwohnern Südamerikas angepflanzt und konsumiert. Das Wort Mate entspringt dem Begriff “Mati”. Dieser bezeichnete in Quechua, der Sprache der Indios, das runde Trinkgefäß in welchem der Tee aufgegossen und serviert wird.

Bei Mate handelt es sich um eine Pflanze, die zur Familie der Stechpalmengewächse zählt. Wild wachsende Mate-Sträucher können rund 12 m oder höher werden. Auf Plantagen erreichen die Pflanzen durch den regelmäßigen Beschnitt nur rund 6 m Höhe. Die Blätter des Mate-Strauchs haben einen kurzen Stiel und eine lederartige Struktur. Sie sind leicht glänzend und werden zwischen 6 cm und 20 cm lang. Charakteristisch für den Mate-Strauch sind auch die kleinen Steinfrüchte. Diese werden zwischen 6 mm und 10 mm groß. Besonders interessant ist auch, dass der Mate-Strauch männliche und weibliche Blüten hat.

BIO YERBA MATE TEE

Anbau und Anbaugebiete

Derzeit wird Mate vor allem in den Ländern Brasilien, Paraguay und Argentinien angepflanzt. Ein großer Teil der Mate-Pflanzen wächst noch heute wild. Jedoch wird für den Export seit dem 19. Jahrhundert auch eine sehr große Menge Mate speziell angebaut. Um Mate-Sträucher zu kultivieren, werden die Steinfrüchte aufgeweicht, bis diese zu keimen beginnen und schließlich beginnen grüne Triebe zu entwickeln. Dieses Verfahren zur Züchtung von Mate-Sträuchern kann bis zu 3 Monaten in Anspruch nehmen.

Optimale Bedingungen zum Wachsen und Gedeihen, haben Mate-Pflanzen bei einer Durchschnittstemperatur von 20°C bis 23°C. Auch eine hohe Luftfeuchtigkeit und eine Höhenlage zwischen 400 m und 800 m, sind für den Mate-Anbau von großem Vorteil.

Yerba Mate Teekultur

Auch wenn der Yerba Mate-Tee in vielen Ländern gern getrunken wird, so können sich die Gewohnheiten ein wenig unterscheiden. Bei Tee handelt es sich in der Regel um ein Heißgetränk. In einigen Ländern Lateinamerikas wird der Tee jedoch kalt serviert und trägt den Namen “Tereré”.

Aufgegossen und serviert wird Mate-Tee traditionell in einem ausgehöhlten, getrockneten Flaschenkürbis. Damit der Kürbis sicher steht, wird eine Schale oder Mulde als Stütze verwendet. Zum Trinken des Tees werden sogenannte “Bombillas” benutzt. Hierbei handelt es sich um Trinkrohre aus Metall. Die Gauchos tranken Mate früher außerdem aus ausgehöhlten Rinderhörnern.

Zubereitung und Herstellung von Yerba Mate-Tee

Im lateinamerikanischen Winter zwischen Mai und September wird Mate geerntet. Zur Herstellung unseres Mate Tees werden 100% Mate Blätter verwendet. Diese werden dann   in einem innovativen Prozess schonend getrocknet. So entsteht das unverwechselbare Aroma des Yerba-Mate.

Für den Aufguss des Tees, sollte das Wasser zwischen 70°C und 100°C heiß sein. Das Trinkgefäß wird nur zur Hälfte gefüllt, damit genug Platz zum Umrühren bleibt. So verteilen sich die Blätter besser und sorgen für das Aroma. Getrunken wird Yerba-Mate mit ein wenig Zucker.

Inhaltsstoffe, Vorteile und Wirkung

Im Gegensatz zu vielen anderen bekannten Teesorten, enthält Yerba-Mate auch Koffein. Bei den weiteren Bestandteilen handelt es sich um:

  • Theophyllin
  • Theobrombin
  • Gerbstoffe
  • Chlorophyll

Das im Tee enthaltene Koffein wirkt sich positiv auf die geistige Leistungsfähigkeit und die Konzentrationsfähigkeit aus. Mate enthält außerdem Mineralstoffe, die Vitamine A, B1, B2, C und diverse Antioxidantien. Nebenbei fördert der regelmäßige Genuss von Mate-Tee auch die Verbrennung von Körperfett und kann als natürlicher Appetitzügler wirken. Auch eine positive Auswirkung auf das Immunsystem wird dem Mate-Tee nachgesagt. 

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