Moringa: Ursprung, Wirkung & Zubereitung

Moringa Pflanze
Moringa Pflanze

Moringa: Ursprung, Wirkung & Zubereitung

Moringa findet in der Naturheilung an immer mehr Beliebtheit. Eine Überraschung ist das nicht, denn die besondere natürliche Substanz lässt sich für die unterschiedlichsten Zwecke einsetzen. Doch, was ist Moringa eigentlich, in welcher Form kann es eingenommen werden, wie wirkt es und für welche Zwecke lässt es sich einsetzen? Nachfolgend soll darauf genauer eingegangen werden.

Um was handelt es sich bei der natürlichen Substanz und wo findet diese ihren Ursprung?

Bei Moringa handelt es sich um eine natürliche Substanz aus dem Moringabaum, welcher aufgrund seiner besonderen Wirkung auf den menschlichen Körper auch als “Wunderbaum” bezeichnet wird. Der Moringabaum ist ein Gewächs, welches eine Höhe von circa 8 m erreichen kann und heutzutage in den südostasiatischen Ländern, Arabien, Afrika sowie den karibischen Inseln vorkommt und hier geerntet wird. Ursprünglich kommt der Moringabaum aus Indien, wo dieser auch schon vor mehr als 5.000 Jahren aufgrund seiner heilenden Wirkung eingesetzt wurde. Der Moringabaum wird vielfältig verwertet: So werden sowohl die Wurzeln als auch die Samen, die Samenschoten und die Blätter des Baumes verwertet und für verschiedene Zwecke angewendet. Wichtig aufgrund ihrer gesundheitlichen Vorzüge sind allerdings hauptsächlich die Blätter des Baumes, welche beispielsweise zu Moringa Tee oder Moringa Pulver weiterverarbeitet werden und so besonders einfach angewendet werden können.

MORINGA TEE

Wie wirkt der Moringabaum?

Eingesetzt wird die Pflanze aufgrund ihrer Inhaltsstoffe als allgemeines Naturheilmittel auf vielfältige Art und Weise. Es befindet sich unter anderem eine große Menge an Eiweißen, Carotinoiden und Mineralstoffen in der Heilpflanze. Besonders wichtig für die Wirkung sind allerdings die sekundären Pflanzenstoffe, welche hier vorkommen: Dazu zählen unter anderem Senfölglykosiden, Flavonoide und Polyphenole. In seiner Gesamtheit können von den Moringablättern die verschiedensten Wirkungen auf den menschlichen Körper ausgehen: Zum einen kann die Heilpflanze aus dem Baum gegen Diabetes beziehungsweise präventiv gegen Diabetes eingesetzt werden. Zum anderen kann ein Einsatz gegen Bluthochdruck stattfinden.

Gegen Blutarmut kann die Pflanze ebenfalls auf natürliche Art und Weise helfen. Außerdem konnten positive Wirkungen gegenüber Infektionen und Entzündungen von dieser ausgehen. Nicht zuletzt kann die Pflanze mit ihren besonderen Heilstoffen auch gegen rheumatische Erkrankungen helfen. Es kann bei den Moringablättern generell von einer Wirkung der sekundären Pflanzenstoffe und der Hauptbestandteile in ihrer Gesamtheit ausgegangen werden. Das Besondere an der Pflanze ist, dass einige schwerwiegende Erkrankungen mit dieser auf vollkommen natürliche Art und Weise behandelt werden können. Es sollte hier allerdings beachtet werden, dass eine Anwendung bei Erkrankungen nur unter Absprache mit einem Arzt im Voraus stattfinden sollte. Außerdem helfen die Bestandteile der Pflanze nicht garantiert und versprechen bei jeder Person einen anderen gesundheitlichen Nutzen.

Für welche Zwecke kann eine Anwendung stattfinden und bei welchen Beschwerden kann die Heilpflanze möglicherweise helfen?

  • Diabetes
  • Bluthochdruck
  • Blutarmut
  • Gewebeschutz
  • Leberschäden
  • Organschutz
  • Stärkung des Immunsystems
  • Schmerzen
  • Wunden
  • Gehirnschäden und Gehirnerkrankungen

Einige Diabetiker setzen die heilenden Substanzen der Moringablätter ein. Das liegt daran, dass dieser unter Umständen den Blutzucker senken kann, antioxidative Enzyme sowie die antioxidative Aktivität vermehren kann und den Anstieg des Blutzuckers nach Mahlzeiten vermindern kann. Des Weiteren können möglicherweise auch die Blutfettwerte und der Cholesterinspiegel durch die Heilpflanze vermindert werden. Eine Anwendung bei Diabetes Typ 2 könnte ebenfalls erfolgen, denn auch hier können die Substanzen aus den Moringablättern den Blutzucker senken. Eine positive Wirkung kann möglicherweise auch auf den Schutz der Organe im menschlichen Körper ausgehen: Die Heilpflanze kann unter anderem gegen Leberschäden wirken, Gewebeschäden verhindern und Magengeschwüre effektiv verhindern. Weiterhin kann ein Einsatz zum Wohl der Sehkraft stattfinden. Das lässt sich darin begründen, dass die Moringablätter möglicherweise zum Schutz des Augengewebes beitragen.

MORINGA Pulver

Die Substanzen aus den Moringablättern können zudem das Immunsystem stärken und können somit unter anderem leichte Erkrankungen vorbeugen. Sogar gegen Schmerzen kann die Wunderpflanze eingesetzt werden: So kann bei einer hohen Dosierung eine Schmerzreduktion zu verzeichnen sein. In der Heilpflanze befinden sich unter anderem die Stoffe Thiocarbamate, Isothiocyanat und Hydroxybenzoat. Diese wiederum können gegen Bluthochdruck und sämtliche Erkrankungen im Herz-Kreislauf-System helfen. Des Weiteren kann unter dem Einsatz von Produkten aus den Moringablättern auch die Wundheilung beschleunigt werden. Sogar bei offenen Wunden, Hautabschürfungen oder Blutergüssen kann die Pflanze heilend eingesetzt werden. Nicht zuletzt kann auch ein Einsatz zum Wohl der Gehirnfunktion stattfinden. So kann die Heilpflanze möglicherweise Gehirnschäden durch Demenz oder Schlaganfälle verhindern, Krampfanfälle ausgelöst durch das Gehirn effektiv vermeiden und die Produktion der Nervenzellen erhöhen.

In welcher Form lässt sich die Pflanze einnehmen und was sollte dabei beachtet werden?

Die Blätter des Moringabaums werden meist zu Pulver oder Tee weiterverarbeitet. Als Pulver werden die Moringablätter entweder in loser Form oder in Form von Kapseln angeboten. Kapseln sind aufgrund des strengen Geschmacks etwas einfacher einzunehmen. Mit losem Pulver kann allerdings eine genauere Dosierung stattfinden. Die empfohlene Dosierung von Moringa Pulver liegt grundsätzlich bei 3 bis 5 g pro Tag. Jedoch kann diese auch etwas erhöht werden, denn mit Nebenwirkungen ist durch das Pulver nicht zu rechnen. Werden die Moringablätter gegen starke Beschwerden angewendet, so kann stets das Pulver empfohlen werden. Bei leichten Beschwerden wiederum kann auch Moringa Tee empfohlen werden. Dieser kann vom Körper besonders gut verdaut werden, weist jedoch auch einen scharfen und intensiven Geschmack auf.

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